In unserem Schulprogramm festgelegte Ziele und
Vereinbarungen
In einer
sich ständig wandelnden Gesellschaft muss man wohl nur noch
am Rande erwähnen, dass auf Schulen nun besondere Aufgaben
zukommen und dass Schulen ihre Schülerinnen und Schüler
z.T. auf ganz andere Aufgaben vorzubereiten haben, als dies
vielleicht noch vor wenigen Jahren der Fall war. Und auch
die Schülerklientel selbst hat sich in den letzten Jahren
so stark verändert, dass Schulen hier in verstärktem Maße
reagieren müssen.
Wir sind uns dessen sehr bewusst und möchten offen sein in
der Wahrnehmung neuer Aufgaben, schülernah in der
Gestaltung des Unterrichts und leistungsbezogen in den
Lernansprüchen. Wir möchten, dass die Schüler von heute in
einem Schulgebäude von gestern Schlüsselqualifikationen von
morgen erwerben können. Mit anderen Worten: Wir wollen den
Schülerinnen und Schülern Kenntnisse und Kompetenzen
vermitteln, sodass sie für die Zukunft gut gerüstet sind.
Aus diesem Grund möchten wir uns in nächster Zeit verstärkt
zwei wirklich wichtigen Bereichen widmen, die für die
gesamte Schulzeit und sogar darüber hinaus von großer
Bedeutung sind: nämlich der Vermittlung von
Methodenkompetenz sowie dem eigenverantwortlichen Arbeiten.
In den Jahren 2005 und 2006 nahmen knapp 50% unseres
Kollegiums an der Fortbildungsmaßnahme „Pädagogische
Schulentwicklung nach Prof. Dr. Heinz Klippert“ teil.
Somit sind wir gut gerüstet, in den Klassenstufen 5 bis 7
sogenannte Methoden-Sockeltrainings durchzuführen, in denen
die Schülerinnen und Schüler das Lernen sowie das
sinnerfassende Lesen und Verstehen von Texten lernen. In
den höheren Jahrgangsstufen sollen später diese
Methodentrainings durch Teamentwicklungs- und
Kommunikationstrainings ergänzt werden. Bezüglich des
eigenverantwortlichen Arbeitens haben sich die einzelnen
Fachbereiche unserer Schule intensive Gedanken gemacht, wie
man Projekte in den Unterricht einbauen kann, in denen
wirklich – und z.T. auch über einen längeren Zeitraum
hinweg – eigenverantwortlich gearbeitet wird. Gerade
im Hinblick auf die Abschlussprüfungen erscheint uns dies
besonders wichtig.
Des Weiteren möchten wir uns auch in besonderem Maße dem
„Lebensraum Klasse und Schule“ widmen. Hier
geht es darum, dass Schulgebäude und Klassenräume so
gestaltet werden, dass eine angenehme Lernatmosphäre
entsteht, in der sich alle – Schüler und Lehrer
– wohl fühlen können. In den Jahren 2005 und 2006
wurden viele Gebäudeteile saniert und ansprechend
gestaltet. Nun geht es darum, diese auch für die Zukunft zu
erhalten, damit sie auch in einigen Jahren noch schön
aussehen.
Zum Wohlbefinden gehört aber auch, dass man
freundschaftlich miteinander umgeht. In einer weiteren
großen Maßnahme wurden Lehrer sowie zahlreiche Schülerinnen
und Schüler zu sogenannten Streitschlichtern ausgebildet,
die im Konfliktfall eingreifen und helfen können. Aber auch
zahlreiche andere Projekte, wie z.B. „Cool sein, cool
bleiben“ oder in Zukunft auch „Faustlos“,
tragen dazu bei, dass das soziale Miteinander weiter
gefördert wird.
Darüber hinaus haben wir es uns zum Ziel gemacht, eine
„gesunde Schule“ zu werden. Sucht- und
Gewaltprävention, Ernährungs- und Gesundheitskurse sowie
unsere neuen Bewegungsangebote auf dem Schulhof sind dabei
wichtige Bestandteile.
An die im Schulprogramm festgelegten Ziele und Projekte
wollen wir uns verbindlich halten und daran weiterarbeiten.
Wir wissen, dass wir immer nur kleine Schritte gehen
können, deshalb haben wir hier zunächst nur kleine Bereiche
und Maßnahmen ausgewählt und beschrieben. Vorhaben, die wir
tatsächlich realisieren können. Dessen ungeachtet geht es
uns um eine konsequente Weiterentwicklung unserer Schule
und die Sicherung der Qualität unserer Bemühungen.